Oestreich: Beide Geschlechter betrachten, das wäre Gender Mainstreaming. Das will die AfD ja gänzlich abschaffen, wie die Geschlechterforschung auch.
Schölper: Und das ist der Grund, warum weder AfD noch FDP uns vertreten. Ohne Gender kann man keine Männerpolitik machen.
Nun hat Gender Mainstreaming zwar den Anspruch, für beide Geschlechter gut zu sein, aber konkrete Fälle, wo diese Praktik zum Nutzen von Männern eingesetzt wird, gibt es keine. Was Schölper eigentlich sucht – eine feministisch ausgerichtete Partei, die sich auch um die Anliegen von Männern kümmert – existiert nicht. Dementsprechend kann Schölper im gesamten Interview auch keine Vorliebe nennen, sondern sich zu allen Parteien nur skeptisch äußern.
2. In der Frankfurter Allgemeinen plädiert Tatjana Heid für eine zeitliche Ausdehnung der Väterzeit.
3. Auch der "Standard" berichtet jetzt über eine aktuelle schwedische Studie: "Scheidungskinder im Vorschulalter profitieren davon, bei beiden Eltern zu leben".
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