Wahrscheinlich wissen die meisten bereits, dass Serene Footman schon einige Regionen in Second Life gestaltet hat. Das waren Furillen, La Digue du Braek, Furillen City und Khodovarikha. Außer Furillen City sind alle anderen Installationen einem RL-Ort nachempfunden. So ist das auch mit Isle of May.
Die Isle of May ist eine schottische Insel und liegt im nördlichen Firth of Forth etwa acht Kilometer vor der Küste Fifes bei Anstruther. Sie ist 1,8 Kilometer lang und einen halben Kilometer breit. Die Isle of May befindet sich im Besitz von Scottish Natural Heritage, das sie als nationales Naturschutzgebiet verwaltet. Von April bis September fahren Fähren von Anstruther und Crail aus.
Die Isle of May ist bekannt dafür, dass viele Seevögel im Frühsommer an ihrer Westküste brüten. Auf dieses Detail haben Serene und Jade sehr viel Wert gelegt. Es gibt eine ganze Menge unterschiedlicher Vögel. Und genauso viele Sound-Emitter, die einen Klangteppich mit Vogelgeräuschen über die Insel legen. Bei meinen Fotos habe ich mich auch weitgehend auf das Ablichten der Vögel konzentriert.
Die Region ist eine Homestead, auf der bei meinem Besuch nur noch zwei Prims frei waren. Deshalb gibt es auch keine Rez-Rechte, denn außer einem Poseball wäre sonst eh nicht viel drin. Es gibt auf der Region auch keinen Tip Jar und Serene will dort auch keine Ausstellungen oder Partys veranstalten, so wie er es auf seinen anderen Regionen oft gemacht hat.
Auch sonst ist Isle of May aus Sicht von Serene etwas Neues. Bisher bevorzugte er die Nachbildung karger und trostloser Landschaften. Isle of May ist dagegen aufregend, wild und lebendig. Zwar auch ziemlich schroff aufgrund der hohen, felsigen Steilküste, die rund um die U-förmige Insel vorherrscht, aber das ist auf keinen Fall trostlos.
Das Windlight ist dunstig und grau-grün. Motive, die weit entfernt sind, verschwinden fast im Dunst. Bei meiner `Gesamtaufnahme der Insel, musste ich die Horizonttrübung etwas reduzieren, sonst hätte man nicht alles gesehen. Aber insgesamt ist das Windlight sehr atmosphärisch und es hat sicher etwas gedauert, es zu erstellen.
Der Landepunkt ist oben auf dem Plateau der Felseninsel. An vielen Stellen führen von dort Serpentinenwege runter zum Wasser. Auf dem Plateau steht ein großes, dreistöckiges Haus, das relativ umfangreich eingerichtet ist. Um unteren Ufer gibt es mehrere kleine Häuser, die auch ein wenig Einrichtung haben. Und schließlich befindet sich an einem Ende der Insel ein Leuchtturm, an dessen Sockel sich eine recht große Signalwarnanlage befindet.
Ebenfalls gut gelungen ist die Brandung des Wassers rund um die Insel. Vor allem in der Bucht, in der auch ein Orca seine Bahnen zieht. Durch die vielen Wellen im Wasser wird es nie langweilige, von einem der unzähligen Stühle an den Rändern der Steilküste auf das Meer zu schauen.
Ein richtiges Sim-Surround gibt es nicht. Es sind nur ein paar einzelne Felsen, die als Offsim-Objekte aus dem Wasser ragen. Wegen dem angesprochenen Dunst, sind einige von ihnen eh nur noch als Schemen zu erkennen.
Eigentlich schade, dass die Isle of May schon so bald wieder aus Second Life verschwinden soll. Von allen Regionen, die Serene Footman bisher gestaltet hat, finde ich diese hier am schönsten. Und von ihrer Geländeform ist sie auch ziemlich einmalig. Diese Region hätte das Zeug, über Jahre hinweg ein Klassiker in SL zu werden.
>> Teleport zur Isle of May
Links:
- Flickr-Gruppe zu Isle of May
- Flickr-Fotostream von Serene Footman
- [Serene Footman] - Isle of May
- [Serene Footman] - The Isle of May – (very) brief update
- [Wikipedia] - Isle of May
- Weitere Bilder und Blogposts auf SL Destinations (Annie Brightstar)
by IFTTT












No comments:
Post a Comment